Gottvater

Die Gemeinde Gottes glaubt unerschütterlich an die Dreieinigkeit Gottes und ist der Meinung, dass die Kenntnis des Namens Gottes im direkten Zusammenhang mit dem Heil steht. Der dreieinige Gott bedeutet, dass sein Grundwesen, obwohl Gottvater zwar in jedem Zeitalter unter den verschiedenen Namen, dem Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, wirkt, jedoch dasselbe bleibt. Die Gemeinde Gottes glaubt, dass Jesus, der zur Zeit des NT als Sohn Gottes kam, Jehova im AT ist, und dass der gemäß der biblischen Prophezeiung in diesem Zeitalter wiedergekommene Jesus Christus (der Heilige Geist) gerade Christus Ahnsahnghong ist.

Die Bibel prophezeit, dass der als Retter im Zeitalter des Heiligen Geistes kommende Christus die Königsherrschaft Davids innehaben werde, wobei David im Alter von 30 Jahren den Thron bestieg und 40 Jahre lang herrschte. Aber Jesus, der im 30. Lebensalter getauft wurde, starb nach einer dreijährigen Verkündigung der Heilsbotschaft am Kreuz, weshalb der wiederkommende Jesus ebenso mit 30 Jahren getauft werden, das Evangelium während einer prophezeiungsgemäß noch übrigen Zeit von 37 Jahren verkünden und sterben muss. Und Christus Ahnsahnghong ist es, der diese Weissagung erfüllt hat. Nach allen Prophetien der Bibel kam Gott Ahnsahnghong 1948 in Korea, dem Lande im Osten am Ende der Erde, zur Welt und begann im Jahr 1948 mit seinem Evangeliumsleben und fuhr 1985 in den Himmel auf.

Der Hauptgrund, weshalb die Gemeinde Gottes Christus Ahnsahnghong als den wiedergekommenen Jesus betrachtet, liegt darin, dass er der zum Tode verurteilten Menschheit das ewige Leben verliehen hat. Jesus feierte am Vorabend seines Todes am Kreuz mit seinen Jüngern das Passa und verhieß ihnen das ewige Leben sowie die Sündenvergebung, indem er nach dem neuen Bund Brot und Wein, die sein Fleisch bzw. sein Blut versinnbildlichen, an sie verteilte. Das neubündische Passa wurde bis zur apostolischen Zeit eingehalten, aber im Laufe der Säkularisierung der Kirche ging dieses Fest verloren. Und niemand kam ihm 1600 Jahre lange – einschließlich der finsteren Religionsepoche und Reformationszeit – auf die Spur; daher ist Christus Ahnsahnghong, der nach der Wiederherstellung des neuen Bundes die Menschen auf den Weg des ewigen Lebens und Heils geführt hat, der wiedergekommene Christus und Gottvater.

Gottmutter

Der Glaube an Gottmutter macht das entscheidendste Merkmal der Gemeinde Gottes aus. Zwar denken viele Leute, dass es nur einen einzigen Gott, nämlich Gottvater gebe, aber die Gemeinde Gottes glaubt auch an Gottmutter. Die Bibel zeugt nicht bloß von einem geistlichen Vater: „Unser Vater im Himmel (Matthäus 6,9)!“, sondern ebenso von einer geistlichen Mutter: „Aber das Jerusalem, das droben ist, das ist die Freie; das ist unsre Mutter (Galater 4,26).“

Die Gemeinde Gottes richtet ihren Blick auf die Substanzen für die Schöpfung Gottes, die in allen Büchern der Bibel – vom ersten Buch Mose bis zur Offenbarung – vorkommen. Als der Schöpfergott Jahve in Mose 1 den Menschen schuf, sprach er: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei“ und schuf sie zum Bilde Gottes als Mann und Frau, woraus wir schlussfolgern können, dass es nicht nur Gott (Vater) mit einem männlichen, sondern auch Gott (Mutter) mit einem weiblichen Abbild gibt.

Außerdem ist Gott im hebräischen Originaltext der Bibel, die mit dem Vers „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ beginnt, sogar etwa 2500-mal in pluralistischer Form Elohim niedergeschrieben. Das heißt, dass nicht nur ein Gott, sondern die Götter das ganze Weltall schufen. Die Gemeinde Gottes begründet diese Tatsache mit der Existenz des Gottvaters und der Gottmutter. Auf der letzten Seite der Heiligen Schrift erscheinen der Geist und die Braut, die sprechen: „Komm … wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.“ Da lediglich Gott das Lebenswasser zu geben vermag, weist der Geist hier auf Gottvater und die Braut, die es zusammen mit ihm schenkt, auf Gottmutter hin.

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Die himmlische Familie und die irdische

Die Anrede von Vater und Mutter wird in der Familie benutzt. Das Familiensystem auf Erden, das aus Vater, Mutter und Kind(ern) besteht, ist ein Abbild der Tatsache, dass es auch im Himmelreich Gottvater, Gottmutter und ihre Kinder gibt. Wie eine Familie, die Liebesgemeinschaft, auf dieser Erde vorhanden ist, so existiert auch im Himmelreich eine geistliche Familie bzw. die ewige Liebesgemeinschaft. Wie die Familienmitglieder miteinander blutsverwandt sind, so werden auch die himmlischen Familienangehörigen durch das Blut des Bundes zu Passa untereinander verwandt.

Der Glaube an Gottvater und Gottmutter übt einen sehr großen Einfluss auf das Leben der Heiligen der Gemeinde Gottes aus. Sie sind stolz darauf, die Kinder Gottes und Familienangehörigen des Himmelreiches zu sein. Wie die irdische Familie die himmlische widerspiegelt, so hält die Gemeinde Gottes die Familie für ganz wichtig und schenkt der Förderung der familiären Harmonie und Glückseligkeit große Aufmerksamkeit. Die Gemeindemitglieder bemühen sich in Anlehnung an die biblische Lehre um die Pietät gegenüber ihren Eltern, die Liebe zu ihren Kindern und Geschwistern, ein Eheleben voller Liebe und Aufopferung und um die Umwandlung ihrer jeweiligen Wohnstätte in ein kleines Himmelreich. Da sie übrigens alle Menschen als die Angehörigen einer großen Familie betrachten, die vor Gottvater und Gottmutter treten und zusammen das ewige Glück genießen werden, bieten sie ihre Kräfte auf, mit Interesse am gemeinsamen Glück und Wohl Freiwilligendienst und Beihilfe zu leisten.

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Gott, der im Fleisch kommt

Das Christentum ist im Grunde eine Religion mit dem Glauben an Gott, der leibhaftig kommt und die ganze Menschheit zum Heil führt. Die Gemeinde Gottes ist davon überzeugt, dass Gottvater und Gottmutter nicht nur geistlich existieren, sondern sich auch im Zeitalter des Heiligen Geistes in Menschengestalt offenbaren und die Menschheit retten. Mit anderen Worten: Gott ist allmächtig und vermag ohne Weiteres im Fleisch auf diese Erde zu kommen, wobei wir an den in Menschengestalt gekommenen Gott zu glauben haben.

Die Bibel schreibt über den vor 2000 Jahren als ein Kind geborenen Jesus Christus: „Im Anfang war das Wort, das Gott war, der im Fleisch unter uns lebte (Johannes 1,1-14).“ Das christliche Dogma, dass Gott in Menschengestalt gekommen sei, löste in der damals vorherrschenden jüdischen Religion heftige Feindseligkeiten aus. Die Juden beabsichtigten Jesus Christus mit dem Argument, dass er ein Mensch sei und sich selbst zu Gott mache, zu töten und nagelten ihn schließlich unter falscher Anklage ans Kreuz.

Nach der Auferstehungshimmelfahrt Christi bezeugten die Jünger Jesu unnachgiebig und entschlossen den „Menschen Jesus Christus ( 1. Timotheus 2,5)“ und stellten den Glauben an den im Fleisch gekommenen Gott in den Mittelpunkt. Jesus Christus wurde als der Retter der ganzen Menschheit rund um die Erde verkündet und ist zum Gegenstand des Glaubens der Weltbürger geworden.

Ferner prophezeit die Bibel: „Zum zweiten Mal wird Christus nicht der Sünde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten, zum Heil (Hebräer 9,28).“ Die Wiederkunft Christi, der immer als Geist existiert, bedeutet, dass er wie beim ersten Mal in Menschengestalt kommt. Und das einladende Wort des Geistes und der Braut „Komm! … Nimm das Wasser des Lebens!“ weist darauf hin, dass das wie vor 2000 Jahren Fleisch gewordene Wort als Gottvater und Gottmutter auf Erden erscheint.

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Passa

Die Gemeinde Gottes ist die einzige Kirche, die getreu der Handlungsweise Jesu Christi und seiner Jünger vor 2000 Jahren das Passa hält. Vor ungefähr 3500 Jahren wurden die Israeliten, die in der ägyptischen Sklaverei gelebt hatten, am Passafesttag von der verheerenden Plage der Tötung der Erstgeburt verschont und befreit, indem sie das Lammesblut an die beiden Türpfosten und an die Oberschwelle an Häusern strichen. Das Wort Passa bedeutet etymologisch „Unheil geht vorüber“.

Um die mit den Ketten der Sünde und des Todes gefesselte Menschheit zu retten, gab Jesus Christus an diesem Tag Brot und Wein, die den Leib Christi und sein Blut versinnbildlichen, und verhieß ihr die Sündenvergebung und das ewige Leben mit den Worten: „Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut.“ Am Vorabend seiner Kreuzigung hinterließ er den neuen Bund als sein Testament, wodurch der Menschheit das ewige Leben und das Heil gewährt wurden. Wenn wir nach dem Vorbild Jesu Christi das Passa feiern, dann werden wir durch die darin enthaltene Verheißung Gottes seine Kinder, die das göttliche Fleisch und Blut erben, und miteinander Brüder und Schwestern, die als wahre himmlische Familienmitglieder die Liebe untereinander teilen.

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Sabbat

Obwohl die meisten Kirchen heutzutage den Sonntagsgottesdienst verrichten, hält die Bibel den Sabbat, den siebten Tag der Woche, als den geheiligten Tag für die Anbetung Gottes. Der Sabbat ist der Ruhetag Gottes nach dem Abschluss seiner sechstägigen Schöpfung von Himmel und Erde. Der Herr segnete und heiligte ihn und wies das Volk an, ihn zu halten. Aufgrund der geschichtlichen Tatsache und der Überprüfung des Sachverhalts im Kalender ist der Sabbat im heutigen Siebentagesystem ein Samstag.

Jesus Christus erklärte sich ganz eindeutig als den Herrn des Sabbats und zeigte höchstpersönlich die neutestamentliche Sabbatordnung, bei der die Gläubigen Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten und das Gute tun sollen, im Gegensatz zur Vorschrift über die Darbringung des Opferlammes im AT. Doch die Sabbatordnung, die Jesus Christus, seine Jünger und der Apostel Paulus auch auf seinen Missionsreisen regelmäßig eingehalten hatten, begann allmählich gegen Ende der apostolischen Zeit, in der die Kirchen säkularisiert wurden und die westlichen Kirchen mit dem Zentrum Rom sich für die Einführung des Sonntagsgottesdienstes einsetzten, ins Wanken zu geraten.

Kaiser Konstantin I., der durch das Mailänder Edikt im Jahre 313 das Christentum anerkannte, bestimmte den ersten Tag der Woche zum ehrwürdigen Tag der Sonne (Sonntag) und erließ ein Gebot, am Sonntag zu ruhen und Gottesdienst zu verrichten; deshalb konnte die römische Kirche (Katholizismus) das Dogma vom Sonntagsgottesdienst noch mehr festigen. Von diesem Zeitpunkt an fasste der Sonntag in der Tradition der Kirche nach und nach Fuß, sodass die meisten Kirchen, gleichgültig ob herkömmliche oder neuzeitliche, die Andacht am Sonntag verrichten, bis auf die Gemeinde Gottes, die sich gemäß der Bibel an die Wahrheit und den Glauben der Urkirche hält und Gott am Samstag, dem Sabbat, anbetet.

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Die sieben Feste in drei Zeitabschnitten

Die Hauptfeste der Gemeinde Gottes sind das Wochenfest Sabbat und die sieben Jahresfeste in drei Zeitabschnitten: Passa, das Fest der Ungesäuerten Brote, Auferstehungstag, Pfingsten, Posaunenfest, Versöhnungstag und Laubhüttenfest. Die sieben Feste in drei Zeitabschnitten sind ausnahmslos alle wie Sabbat die auf die Bibel gestützten Feste Gottes. Die Gemeinde Gottes feiert die von Menschen eingesetzten Feste wie Weihnachten, das auf das Fest der Wintersonnenwende im altrömischen Reich zurückgeht, das Erntedankfest, dessen Ursprung in der Pionierzeit Nordamerikas zu finden ist, und viele andere mehr nicht.

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Das Kreuz ist ein Götzenbild

Zwar denkt jedermann beim Wort Kirche an ein Kreuz, aber es gibt in der Gemeinde Gottes kein Kreuz. Die von Christus gegründete und von den Aposteln besuchte Urkirche stellte weder ein Kreuz auf noch kannte ein Dogma darüber, dass das Kreuz zum Objekt oder Sinnbild des Glaubens werden sollte. Denn die Aufstellung eines Kreuzes sowie deren Bedeutungsbeimessung an und für sich verstoßen gegen das zweite von Zehn Geboten: „Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis.“

Wirft man einen Blick in die Kirchengeschichte, die Enzyklopädie usw., so entpuppt sich das Kreuz in den verschiedenen Religionen der heidnischen Völker im Altertum als ein Symbol des Glaubens. Das Kreuz wurde als ein Talisman für die Verstorbenen und zu Zeiten Jesu Christi als ein Hinrichtungsgerät benutzt. Im Zuge der Säkularisierung der Kirche war dann dieses Götzenbild aufgestellt, woraufhin es als persönlicher Schmuck an der Halskette, am Ring usf. getragen wurde. Aus diesem Grund lehnt die Gemeinde Gottes die Kreuzgestalt ab, weil sie ein Götzenbild ist, und legt großen Wert nicht auf das Kreuz, sondern auf den ans Kreuz genagelten Christus und auf die Bedeutung seines kostbaren Blutes.

Taufe durch Untertauchen

Die Taufe durch Untertauchen ist ein Ritus der Wiedergeburt eines Menschen nach der Bestattung seines sündhaften Leibes im Wasser. Je nach der religiösen Körperschaft wird dieses Ritual als die Taufe bezeichnet, wohingegen die Gemeinde Gottes es getreu der Bedeutung dieses Wortes im Urtext der Bibel die Taufe durch Untertauchen nennt.

Die Taufe durch Untertauchen ist im biblischen Sinne ein Zeichen der Verheißung zwischen Gott und uns, ein Zeichen der Rettung. Die Gemeinde Gottes betrachtet die Taufe als den ersten Schritt fürs Glaubensleben und ist davon überzeugt, dass die Getauften zum wahren Volk Gottes mit dem himmlischen Bürgerrecht gehören. Die wahre Taufe muss nach der Lehre Christi „Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ in diesem Zeitalter auf den Namen des dreieinigen Gottes vollzogen werden, wobei ein Täufling außerdem im Glauben an Gottvater und Gottmutter die Taufe zu empfangen hat.

Kopftuchgebot

In der Gemeinde Gottes bedecken die Männer im Gebet oder Gottesdienst ihr Haupt nicht, wohingegen die Frauen ein Kopftuch tragen, was auf die in der Bibel niedergeschriebene Ordnung der Gemeinde Gottes zurückzuführen ist.

Es steht im 11. Kapitel des ersten Korintherbriefes geschrieben, dass solche Kopftuchvorschrift dem Vorbild Christi folge, die Schöpfungsvorsehung Gottes beinhalte und zur Aufrechterhaltung der Disziplin in der Gemeinde eingeführt worden sei. Auch der Apostel Paulus erklärte das Kopftuchgebot mit dem Argument, dass kurze Haare den Männern gut stünden, wobei eine Frau mit langen Haaren nun mal von Natur aus schön aussehe.

In der protestantischen Kirche tragen heutzutage die Frauen wie die Männer keine Kopfbedeckung, und dass die hohen katholischen Geistlichen hingegen in einer Messe ein Käppchen (Pileolus) oder eine Mitra auf dem Kopf haben, steht im krassen Widerspruch zur biblischen Lehre. Nur die Gemeinde Gottes allein hält nach den Richtlinien der Bibel die Ordnung über die Kopfbedeckung.

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